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Konzept

Steuer und Wirtschaft verfolgt als Zeitschrift für die gesamten Steuerwissenschaften ein interdisziplinäres Konzept und veröffentlicht Beiträge sowohl zu Grundsatzfragen des Steuerrechts und der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre als auch zu schwierigen Spezialfragen einzelnen Steuerarten.

Als Vierteljahreszeitschrift (Erscheinungstermine jeweils zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.) hat Steuer und Wirtschaft nicht den Anspruch, neue Entwicklungen der Steuergesetzgebung und Rechtsprechung tagesaktuell zu begleiten. Stattdessen stehen dogmatische Grundsatzfragen und konzeptionelle Beiträge (sog. tax policy paper) im Vordergrund. Neben juristischen und ökonomischen Beiträgen bietet Steuer und Wirtschaft auch rechtshistorischen und rechtssoziologischen Arbeiten Raum. Im Interesse einer fruchtbaren Kontroverse werden gegensätzliche Standpunkte durch einen zeitnahen Abdruck von kritischen Beiträgen Gehör verschafft. Ziel ist es auch, durch qualifizierte Rechtsprechungsanalysen die Rechtsanwendung in den Blick zu nehmen.

Steuer und Wirtschaft erscheint in deutscher Sprache. Dies schließt Internationalität nicht aus. Zum einen regt die regelmäßig wiederkehrende Rubrik "Aus der internationalen Diskussion" zur Auseinandersetzung mit dem ausländischen Schrifttum an. Darüber hinaus sind uns Grundlagenbeiträge zum Europäischen und Internationalen Steuerrecht willkommen. Zum anderen erleichtern abstracts zu jedem Beitrag in deutscher und englischer Sprache die Auffindbarkeit der Beiträge für eine internationale Leserschaft.

Steuer und Wirtschaft ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift, die im VHB-Jourqual-Teilranking „Betriebswirtschaftliche Steuerlehre" die Note B erreicht. Um dieser Bewertung Rechnung zu tragen, werden wirtschaftswissenschaftliche Beiträge nach ihrer Annahme durch den Herausgeberkreis standardmäßig von zwei Fachgutachtern begutachtet. Die Begutachtung erfolgt im double-blind-Verfahren. Die Veröffentlichung der Gutachter im jeweiligen Heft 4 eines Jahrgangs sorgt für die notwendige Transparenz. Rechtwissenschaftliche Beiträge werden im Kreis der Mitherausgeber begutachtet.

Begutachtungsdauer

Die durschnittliche Begutachtungsdauer für ökonomische Beiträge beträgt derzeit (bis zum Heft 3/2017) ca. 2,5 Monate. Die Ablehnungsquote liegt im selben Zeitraum bei ca. 52 %.